Donnerstag, Dezember 17, 2015

Impressum, AGB & Ansprechpartner

Die www.Initiative-Dialog.de (kurz: IniDia.de) ist Projekt-Verantwortliche und wird in rechtlichen Angelegenheiten durch den auf www.Rabanus.de verzeichneten "KONTAKT" vertreten, aber es ist Tradition, dass die Projekte der IniDia redaktionell eigenverantwortlich sind, sofern gewährleistet ist, dass die dortigen Verantwortungsträger für Anregungen und Beschwerden für Besucher unserer Portale erreichbar sind.

Adressen & Telefonnummern braucht es dazu nicht, denn es soll verhindert werden, dass es zu persönlichen Behelligungen kommt.
Darum genügt es, wenn wir neben dem Zigo-Impressum hier über die Facebook-Gruppe die Hauptansprechpartner nennen.

Da sich in den vergangenen Jahren viele Zuständigkeiten änderten, erbitte ich, dass mir für diese Liste jeweils ein Hauptverantwortlicher pro Chat und Forum benannt wird.

1. Free-Chat.  Hauptverantwortlich ist ...........

2. Free-Forum. Hauptverantwortlich ist ...........

3. Roma-Chat.  Hauptverantwortlich ist ...........

4. Roma-Forum.  Hauptverantwortlich ist ...........

5. Jenische-Chat.  Hauptverantwortlich ist ...........

6. Jenische-Forum.  Hauptverantwortlich ist ...........

7. Jugend-Chat.  Hauptverantwortlich ist ...........

8. Jugend-Forum.  Hauptverantwortlich ist ...........

9. Frauen-Forum.  Hauptverantwortlich ist ...........

Werden keine Hauptverantwortlichen genannt oder wird ein Bereich zu wenig betreut, so behält sich die IniDia die VORLÄUFIGE Neueinsetzung von Hauptverantwortlichen vor, bis sich der Bereich wieder selbst reorganisiert.

"Schlechte Betreuung" ist bitte nicht schon deshalb zu beanstanden, weil nicht permanent gute Admins in Chats und Foren sind, denn die Verantwortlichkeiten sind EHRENAMTLICH und deshalb kann keine Daueranwesenheit erwartet werden.
"Schlechte Betreuung" ist auch nicht zu beanstanden, wenn ungebetene Gäste erscheinen und in Abwesenheit von Admins nicht schnell genug gebannt werden, denn solche Probleme haben zu sehr mit der veralteten Technik unserer Chats zu tun, weshalb wir in der nächsten Zeit Alternativen erkunden und prüfen werden.

KONKURRENZ-GEBOTE und VERBOTE

Es ist auch in den nettesten Projekten unvermeidlich, dass Bereiche, Personen unterschiedlich beliebt sind.
Darum ist es wichtig, dass unsere Besucher zwischen verschiedenen Angeboten wählen können & dürfen.
Verboten ist es jedoch, dass ein Bereich andere Bereiche schlecht macht oder dort sogar für Unruhe sorgt.
Da die bösen Dinge oft anonym passieren, dürfen sie von anwesenden Admins auch nicht geduldet werden.

- DIE SITTEN -

Es gibt gute Sitten, es gibt schlechte Sitten, es gibt Sitten, die im Wandel sind aus guten und schlechten Gründen.

Und es gibt kulturell unterschiedliche Sitten, über die sich zwar jeder Mensch kritische Gedanken auch öffentlich machen kann, aber unter Wahrung der WICHTIGSTEN SITTE überhaupt, namentlich des Respekts vor der Kultur und der Würde des Menschen.
Wem also Sitten nicht passen oder veraltet scheinen, muss sich deshalb an diese wichtigste Sitte gegenüber fremden Menschen halten, wie er sich auch gegenüber den eigenen Eltern respektvoll zu verhalten hätte, denn die Respektlosigkeit ist die schlimmste Unsitte überhaupt.

Und weil wir alle von uns glauben und hoffentlich nicht bloß behaupten, dass wir kinderlieb sind, verlangen wir nicht nur Respekt von unseren Kindern, sondern erweisen auch unseren Kindern gegenüber Respekt für deren Wünsche und Kritik.

Liebe Grüße, Markus Sebastian Rabanus

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Bitte nennt nun in den Antworten die Hauptverantwortlichen für die obigen Bereiche.
Ich werde die Namen dann in dieses Dokument eintragen.

Samstag, Februar 22, 2014

Presseschau zum Antiziganismus

Verallgemeinerbares Zitat: "Die alten Feindbilder ruhen wie Schmutz am Boden unserer Gesellschaft, und der kann jederzeit aufgewirbelt werden."
So sagte es Prof. KLAUS-MICHAEL BOGDAL im Interview mit der ZEIT
http://www.zeit.de/2013/10/Roma-Sinti-Vorurteile-Geschichte

"Das falsche Gedenken" ist ein anderer ZEIT-Artikel etwas unglücklich getitelt, denn inhaltlich geht es eher um die Frage der Gewichtung von Erinnerungskultur und Sozialarbeit.
http://www.zeit.de/2014/08/roma-opferstatus-selbstbild

Dienstag, Mai 24, 2011

Menschenrecht auf Bildung für Roma und Sinti in Deutschland eingeschränkt

Pressemitteilung www.gruene-bundestag.de

Anlässlich einer heute veröffentlichten Studie der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" zur aktuellen Bildungssituation deutscher Sinti und Roma erklären Tom Koenigs, Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, und Volker Beck, Sprecher für Menschenrechtspolitik:

Nur 2,3 Prozent der Roma und Sinti in Deutschland haben ein Gymnasium besucht. In der Gesamtbevölkerung sind es 24,4 Prozent. Es ist schockierend, dass 44 Prozent der Befragten keinerlei Schulabschluss besitzen. Das Menschenrecht auf Bildung für Roma und Sinti wird in Deutschland verletzt.

Statt mit dem Finger auf osteuropäische Staaten zu zeigen, sollte die Bundesregierung erst einmal vor der eigenen Haustür kehren. So gewinnt sie dann auch mehr Glaubwürdigkeit gegenüber den EU-Mitgliedstaaten, wenn es darum geht, die Diskriminierung der Sinti und Roma in diesen Ländern anzugehen.

Wir fordern die Bundesregierung auf, eine nationale Roma-Strategie vorzulegen, um Diskriminierung und gesellschaftliche Ausgrenzung in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Gesundheitsfürsorge und Wohnraum auch in Deutschland zu beseitigen.

Gleichzeitig sollte die Bundesregierung keine Roma mehr in den Kosovo abschieben. Derzeit sind Rückführungen in den Kosovo unverantwortlich, da Roma dort keinerlei Bildung, Lebensperspektiven und Lebensgrundlagen finden.

Freitag, April 08, 2011

GRÜNE: Lebensbedingungen der Roma in Europa verbessern

Zum internationalen Roma-Tag erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende
von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Im Europa von heute sind Roma vielfach benachteiligt und zahlreichen Diskriminierungen ausgesetzt. Sie leben oft am Existenzminimum und haben wenig Zugang zu Bildungsmöglichkeiten, Beschäftigung oder dem Gesundheitssystem. Es ist ein Teufelskreis, der es den Menschen fast unmöglich macht, ihre schwere sozioökonomische Lage zu überwinden.

Die Anfang April von der EU-Kommission vorgestellte Inklusionsstrategie zur Verbesserung der Lebensumstände von Roma in Europa ist bitter nötig. Ob Ausweisungen aus Frankreich, die wachsenden rechtsextremen Übergriffe gegen Roma in Ungarn oder auch die geplanten Abschiebungen von 10.000 Roma aus Deutschland ins noch immer gebeutelte Kosovo zeigen: Wenn es um die Rechte der Roma geht, fühlt sich viel zu oft niemand verantwortlich.

Die Inklusionsstrategie mag zwar ein Schritt in die richtige Richtung sein, aber letztendlich beinhaltet sie noch immer viele Lücken. So ist überhaupt nicht nachvollziehbar, warum die Betroffenen selbst völlig aus dem Erarbeitungsprozess ausgeschlossen wurden und warum keine konkrete Maßnahmen gegen die Diskriminierung der Roma darin enthalten sind.

Wir brauchen eine breiter aufgestellte europäische Strategie, die sowohl die Inklusion der Roma im Blick hat, als auch konkrete Maßnahmen gegen ihre Diskriminierung enthält. Die Diskrimierung von Roma durch Behörden, Polizei oder in der Öffentlichkeit muss beendet werden. Leider ist das aber gerade in osteuropäischen Ländern bitterer Alltag für viele Roma.

Die Inklusionsstrategie muss jetzt auch wirklich jeweils vor Ort umgesetzt werden. Darauf muss die EU-Kommission ein Auge haben. Auch die Bundesregierung ist gefordert, hierzulande gegen Hetzkampagnen und Diskriminierungen entschieden vorzugehen.“

Donnerstag, April 08, 2010

Antiziganismus gesellschaftlich ächten - Abschiebungen von Roma stoppen

PRESSEMITTEILUNG NR.0393 Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Zum Welttag der Roma erklärt Volker Beck, Sprecher für Menschenrechtspolitik:

Die Bekämpfung des Antiziganismus muss für uns eine Lehre aus der Geschichte, Verantwortung in der Gegenwart und ein Auftrag für die Zukunft sein. Der Bundesregierung würde es deshalb gut zu Gesicht stehen, endlich ein Zeichen der Anerkennung zu setzen. Es reicht nicht, nur der toten Roma und Sinti mit einem Mahnmal zu gedenken, wenn die heute noch Lebenden unsere Solidarität benötigen. Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, einen Plan zur besseren Integration von Roma und Sinti-Kindern in das deutsche Bildungssystem zu entwickeln und die Abschiebungen von etwa 10.500 Roma-Flüchtlingen aus dem Kosovo, die seit Jahren hier leben, zu beenden.

Der Antiziganismus hat im Holocaust zum Tod einer halben Million Sinti und Roma geführt, deren Leidensgeschichten auch heute noch weitestgehend unbekannt oder gar anerkannt sind. Die Feindseligkeit ist bis heute in allen Ländern Europas als eine stille Diskriminierung gegenwärtig. Die Tatsache, dass sich Menschen in Europa laut einer Studie (Eurobarometer 2008) am unwohlsten bei der Vorstellung fühlen, Roma und Sinti als Nachbarn zu haben, zeigt, dass wir noch viel zutun haben. Insbesondere in osteuropäischen Ländern oder Italien ist die Situation besonders beunruhigend.

(c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Samstag, Oktober 16, 2004

Projektbeschreibung

www.Zigeuner.de ist ein Web der Initiative-Dialog und seit 1998/1999 online.

War es zunächst nur ein Web, das gegen antiziganistische Vorurteile aufklärte, veränderte es seinen Schwerpunkt im Jahr 2000 zu einem Treffpunkt für Sinti, dem alsbald auch ein Treffpunkt für Roma hinzu kam.
Der Einrichtung von Foren folgte die Einrichtung von Chats.
Im Jahr 2003 kamen auch die Jenischen mit Forum und Chat hinzu.

Die Bereiche sind selbstverwaltet und wirken in einem Redaktionsgremium zusammen.

Die einzelnen Treffpunkte sollen der Kulturwahrung dienen, weshalb also vielfach in der Sprache Romanes diskutiert wird. Aber auch interessierte Außenstehende können an www.Zigeuner.de Teil haben und wir richteten dafür einen Free-Bereich ein, in dem es multikulturell zugeht. Entsprechend mulitkulturell entwickelte sich auch die Redaktion des Free-Bereichs.

Ansprechpartner für die Presse des Free-Bereichs ist Mario, der über das Free-Forum gut erreichbar ist. Da wir ehrenamtlich arbeiten, kann es dennoch zu Verzögerungen in der Beantwortung von Anfragen kommen, für die wir Ihr Verständnis erbitten.

Um die mittlerweile recht große Community optimal bedienen zu können, nahmen wir im Sommer 2002 die Domain www.Zigo.de hinzu, die sich optisch und inhaltlich von www.Zigeuner.de nicht unterscheidet, sondern nur eine Kopie auf einem zweiten Server ist.
Dadurch kann sich die Community auch dann weiter treffen, wenn mal einer der beiden Server ausfällt.